Der Microchip

Elektronische Kennzeichnung mit Eintragung ins Haustierregister.

 

In Hannover müssen seit 2011 alle Hunde und ab Januar 2019 auch alle Katzen mit Freigang durch einen Microchip eindeutig und fälschungssicher markiert sein. Der Microchip (oder Transponder) ist eine sterile Glaskapsel, die mit einer Injektionskanüle an der linken Halsseite unter die Haut Ihres Tieres injiziert wird. Es gibt ihn in zwei Größen – für mittlere und große Hunde sowie für kleine Hunde und Katzen.

 

Ist der Microchip für mein Tier gefährlich?

Nein, der Microchip ist völlig ungefährlich. Die Glaskapsel ist reizarm, kann durch äußere Einwirkung nicht zerstört werden und selbst bei einem harten Aufprall nicht zerbrechen. Das Einsetzen des Chips gleicht dem Vorgang einer Impfung und ist daher kaum belastend für Ihr Tier.

 

Wie funktioniert der Microchip?

Ein spezielles Lesegerät aktiviert den Microchip und erkennt seinen 15-stelligen Zahlencode. Jeder Code ist einmalig, absolut fälschungssicher, weltweit gültig und wird in einer zentralen Datenbank – dem Haustierregister – erfasst. So können die Tiere im Notfall von Tierarztpraxen, Tierheimen, Polizei, Zoll oder Zuchtvereinen zweifelsfrei identifiziert werden.

 

Warum soll mein Tier einen Microchip tragen?

Durch den Microchip können entlaufene Tiere schnell zugeordnet und die Aufenthaltsdauer im Tierheim minimiert werden. Außerdem erleichtert die Kennzeichnung eine Abklärung bei Verkehrsunfällen, nach Beißattacken, in Seuchenfällen sowie bei verwahrlosten oder ausgesetzten Hunden und Katzen.

 

Übrigens: Wenn Sie Ihren Vierbeiner kostenlos bei TASSO registrieren lassen, können Sie einen 24-Stunden-Notfallservice nutzen.